Archiv für die Autorin: Lula Witzescher

Über Lula Witzescher

Lula Witzescher (genderqueer), im Netz auch bekannt als Dark Mavis *Lady*. Sucht für den Roman „Belinda to break“ einen Verlag. Streitet im Netz für alle Formen von equality. Hält die Butthole Surfers für die beste Band der Welt. https://bsky.app/profile/lulawitzescher.eurosky.social

Well (s)potted: Lulas WM-Finale

Selby O'Sullivan
Mark Selby und Ronnie O'Sullvian - the toughest competitors on tour. © M. Limbos © Monique Limbos

Wenn ich vor der WM nach meinem Traumfinale gefragt wurde, hätte ich natürlich am liebsten Mark Davis gegen Alan McManus geantwortet. Aber ich kann gut unterscheiden, zwischen Träumen, die zum Träumen da sind und Träumen, die sich erfüllen können. Und so war meine Antwort immer O’Sullivan gegen Selby. Dass die Snookerheiligen mich erhört haben, erfüllt mich mit heller Freude und so feiere ich seit gestern 23:41 Uhr mit dieser vielleicht ein wenig lächerlichen Hymne. Weiterlesen

Well (s)potted: Lulas WM-Gedanken (11)

Halbfinale RoS Hawkins
Stehende Ovationen nach dem Halbfinale für eine gute Leistung. Fotos © Monique Limbos

Ein Tag voller Spannung hätte es werden sollen, der Samstag der Halbfinalentscheidungen. Doch Ronald Antonio O’Sullivan hat heute andere Pläne und hat sich mit einem 17:7 über Barry Hawkins die vierte Session gespart. So bleibt heute nur die Entscheidung im Spiel Mark Selby gegen Neil Robertson. Weiterlesen

Snooker WM 2014: Kicks, Shouts and Breaks im Halbfinale

Mark Selby, Ronnie O'Sullivan
Jung, frisch und schön: So könnte ein Finale zwischen Mark Selby und Ronnie O'Sullivan aussehen. Fotos © Monique Limbos

Störungen, die Erste: Die Bälle machten heute mal wieder, was sie wollten. Leider rollten sie weniger, sondern sie hüpften. In beiden Partien sahen wir genervte Spieler den Kopf schütteln, Frames wurden verloren und allerorts war Aufregung. Weiterlesen

Well (s)potted: Lulas WM-Gedanken (10)

Spielball
Relativität des Snooker: relativ blöde Posititon des Spielballs.

Die Relativität des Snooker

Heute ist wieder ein großer Tag für Vorschauen und Prognosen. Wie an dieser Stelle schon erläutert, halte ich mich damit zurück. Aber ich möchte allen geneigten Leser*innen einen kleinen Überblick über die wichtigsten Eckdaten verschaffen, von denen die anscheinend so fachkundigen Prognosen und Vorschauen der schreibenden und sprechenden Zunft geprägt sind und warum diese Fachkunde im Nachhinein manchmal so ahnungslos wirkt. Weiterlesen

WM 2014: Das Viertelfinale ist komplett

Viertelfinalisten
Fotos © Monique Limbos

Nun ging es alles doch schneller, als prophezeiht: Dominic Dale spielte noch genau einen Frame zum Gewinn über Michael Wasley zum 13:4, Neil Robertson überrollte Mark Allen mit vier Frames in Folge zum 13:7, das gleiche Ergebnis gab es bei Judd Trump  gegen Ryan Day und Shaun Murphy besiegte Marco Fu mit 13:8. Weiterlesen

WM 2014: Decider-Alarm – Endspurt auf die letzten Plätze im Viertelfinale

Dale, Dominic
Dominic Dale ist der Einzige, der die letzte Session ganz ruhig angehen kann. Foto © Monique Limbos

Dem armen Michael Wasley war die Frustration anzusehen. Im Spiel gegen Dominic Dale war nicht viel von seinem grandiosen Erstrundenauftritt übrig und so sah er sich am Sonntagnachmittag einem 2:11 Rückstand gegenüber. Die Blamage, das Spiel schon in der zweiten Session zu verlieren, konnte er mit dem Gewinn des 13. und 15. Frames glücklicherweise abwenden, aber das ändert wahrscheinlich nichts daran, dass Dominic Dale heute Nachmittag in seinen schon viel erwähnten Zebraschuhen ins Viertelfinale einzieht. Für die Schuhe mussten trotz aller Gerüchte keine Zebras sterben, wahrscheinlich nur Kühe. Weiterlesen

WM 2014: McManus, Selby, O’Sullivan und Hawkins im Viertelfinale

Hawkins Walden
Überzeugend geht anders: Barry Hawkins im Spiel gegen Ricky Walden. Foto © Monique Limbos

Die erste Viertelfinalpartie steht: Mark Selby trifft auf Alan McManus. Der Schotte gewann sein Zweitrundenmatch gegen Ken Doherty etwas deutlicher als erwartet. Doherty schaffte es nicht, an sein Spiel anzuknüpfen, das er eine Runde zuvor gegen Stuart Bingham gezeigt hatte. Die ersten 6 Frames der zweiten Session gewann McManus, dann schaffte Doherty mit Breaks von 93 und 88 ein Minicomeback, das er zu Beginn der dritten Session fortsetzen und damit zum 7:10 aufholen konnte. Nicht nur McManus selber, sondern auch ich wartete die ganze Zeit auf ein angsteinflößendes Comeback von Doherty, aber die Angst war unbegründet. Mit einem 83er Break, das mit einem kuriosen Fluke einer Roten begann, machte McManus den Sack zum 13:8 zu. Weiterlesen