Michael Holt mit Maximum Break! Mit 47 ist er der älteste Spieler, dem ein Debüt-Maximum gelingt. Und er gewinnt auch noch das Match. Es war das 242te offizielle Maximum Break und das erste der Saison.
Es ist gerade mal Tag drei der ersten Saisonqualifikation und wir schreiben schon den dritten Artikel. Nicht, dass ihr glaubt, wir wollten den Standard durch die Decke jagen! Wir werden diese Frequenz nicht aufrechterhalten, keine Angst.
Freude für einen alten Bekannten
Aber nachdem ich meine geplanten Saisonstartartikel gebracht hatte, macht ausgerechnet Michael Holt eine 147. Er gehört ja auch zu den Leuten, auf die ich „ein Auge habe„. In den letzten Jahren vielleicht etwas weniger, aber trotzdem freue ich mich immer über seine Erfolge. Er gehört – wie Mark Davis – zu den Leuten, denen im entscheidenden Augenblick das Selbstvertrauen abhanden kommt.
In seinem Spiel gegen Mark Joyce stürmte Michael Holt mit mehreren hohen Breaks 4–0 in Führung, während Joyce gar nicht punktete (ja, okay, 8 Punkte in Frame vier). In Frame drei gelang Holt das Maximum. Ein paar Mal, wie auf die 11. Rote oder am Ende auf Gelb, machte er es sich durch suboptimales Stellungsspiel unnötig schwer, konnte sich aber immer retten. Am Ende war ihm die Erleichterung anzusehen. Joyce durfte anschließend noch den Whitewash vermeiden (mit einem schönen 80er Break), bevor Holt auch die letzten beiden Frames holte. Keine Spur von Adrenalin und deshalb das Match verlieren, wie es sonst so oft passiert.
Der Schiri, der am Ende fast vergisst, Holt die Hand zu schüttlen, hat übrigens damit sein 10. Maximum geschiedst. Das haben außer ihm bisher nur Brendan Moore und Rob Spencer geschafft.








Ja, das war noch mal ein beeindruckender Hinweis auf seine Möglichkeiten. Aus meiner Sicht wird Michael Holt deutlich unterschätzt. Nachdem er temporär davor von der Tour geflogen war, eröffnete er einen eigenen Kanal auf YouTube (https://www.youtube.com/c/MichaelHoltSnookerCoaching) und konzentrierte sich auf Coaching.
In den dazugehörigen Videos hat er das ein oder andere Maximum im eigenen Nest dokumentiert und überzeugt aus meiner Sicht auch mit seinen eher unkonventionellen Perspektiven, sodass ein Spieler sich mehr auf sich, seine Stärken und die persönlichen Eigenheiten konzentrieren kann und um das beste daraus zu machen.
Bei diesem Maximum konnte er unter Beweis stellen, dass er real unter Druck und professionellen kompetitiven Bedingungen Höchstleistungen liefern kann!
Ich hoffe, er ist in 2027 in Berlin am Start und meistert im Vorfeld die Qualifikation dafür.
Leider funktioniert der Hint zu Kuya mit Streamlink niccht mehr richtig.
Gibt es da abhilfe?
Bitte entschuldige die späte Antwort, wir waren zuletzt alle ein bisschen unaufmerksam im Blog.
Bei mir funktionieren die alten huya Links noch. Aber die Championship League wurde dort nicht gezeigt. Lag es daran?
Nein, die haben das auch übertragen soweit ich das mitbekommen habe, aber jetzt bei den Qualifikationen zu den Shenzhen Open 2026 funktioniert es auch wieder mit den Huya Livestreams.
Danke aaber für die, wenn auch späte Antwort. ;-)
Noch`n Gruß
Der Viewer