Zwei Gewinner…

Barry Hawkins und Jack Lisowski stehen vor einem Snookertisch mit der Trophäe der Welsh Open 2026
Barry Hawkins und Jack Lisowski mit Trophäe der Welsh Open 2026 © Zheng

… und keine*r schreibt darüber? Diesen Gedanken hatte vielleicht einige von euch nach Abschluss der Welsh Oopen. Finden wir auch doof, aber wenn Erkältungen und andere Unzulänglichkeiten das Team außer Gefecht setzen, lässt es sich leider nicht ändern.

Kurzer Rückblick auf die Welsh Open

Die Welsh Open 2026 sind mittlerweile seit zwei Wochen Geschichte. Das Finale versprach allein von den Kontrahenten eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Verdächtigen. Standen mit Barry Hawkins und Jack Lisowski doch zwei Personen im Finale, denen es sonst nicht so oft gelang. Und deren jeweilige Halbfinale waren auch bereits sehr sehenswert.
Barry Hawkins gelang ein 6-4 Sieg über Wu Yize und Jack Lisowski bewies unglaubliche Stärke in seinem Match gegen John Higgins. Nicht ohne Grund wurde sein finales Break als entweder Alex Higgins-esque oder auch als Maradonna-esque (Zitat John Higgins) bezeichnet. Ja, war schon ziemlich nett anzusehen. Könnt ihr hier noch einmal nachgucken.

Gewinner Nr. 1

Jack Lisowski war es dann am Ende auch, der nicht nur ins Finale einzog, sondern auch noch eine Trophäe in die Höhe halten durfte. Denn er gewann aufgrund seiner Leistungen in den Home Nations Turnieren mit dem Einzug ins Finale der Welsh Open den Bonus von 150.000 Pfund. Eine Prämie, die es offenbar schon ein paar Jahre gibt, an mir aber irgendwie lautlos vorbeizog.

Gewinner Nr. 2

Die zweite Trophäe an diesem Wochenende blieb ihm dann aber verwehrt. Barry Hawkins war dann doch etwas besser. Oder es lag tatsächlich an diesem leichten Hangover, wie Jack Lisowski selbst vermutete. Ich persönlich konnte das Finale sehr entspannt verfolgen, da ich beiden einen Sieg gönnte. Jack Lisowski muss jetzt weiter an seinem zweiten Ranglistentitel arbeiten. Barry Hawkins dagegen darf sich über seinen mittlerweile fünften Titel freuen.

Kein Licht ohne Schatten

So glücklich Barry Hawkins über seinen Sieg bei den Welsh Open sein dürfte, so bescheidener lief und läuft es gesundheitlich danach für ihn. Seine Teilnahme an den aktuell laufenden World Open musste er wegen akuter Rückenbeschwerden absagen. Wegen derer er beinahe auch schon die Welsh Open nicht gespielt hätte.

Er ist allerdings nicht der einzige Spieler, der seine Teilnahme an den World Open abgesagt hat. Einen kurzen Überblick findet ihr hier. Bei einigen sind es medizinische Gründe, bei anderen weiß man es einfach nicht und dann gibt’s die, denen es zeitlich einfach nicht mehr möglich ist.

Was war sonst noch?

In den zwei Wochen nach den Welsh Open ist natürlich noch einiges passiert.

Es gab die Q-Tour, bei der sich Jamie Clarke als Gesamtsieger hervortat und deswegen mit einer Zwei-Jahres Tourkarte belohnt wurde.

Anton Kazakov gewann gleich zwei Titel bei der European Championship. Einmal den der unter 21-jährigen und dann noch den des Hauptevents. Sowohl er als auch sein Mitstreiter Oliver Sykes wurden ebenfalls mit einer Zwei-Jahres-Tourkarte belohnt.

Hazel Irvine hat laut Instagram endlich ihren MBE erhalten. Also den Orden, wenn ich das richtig verstehe. Ernannt wurde sie nämlich schon 2024.

Ach ja, fast vergessen: In Vorfreude auf die Weltmeisterschaft dürften nicht nur die Snookerfans und Spielenden sein. Rob Spencer gebührt dieses Jahr erstmalig die Ehre, das Finale leiten zu dürfen.

World Open 2026

In wenigen Stunden beginnen nun die World Open 2026. Angeblich überträgt Eurosport auch im TV live. Die Sendezeiten findet ihr hier. Und die Ergebnisse findet ihr wie üblich auf der Tourseite.

AutorIn: Hjördis

Hjördis unterstützt das Team von SnookerPRO im Hintergrund, schreibt den ein oder anderen Artkel und ist ansonsten zuständig für das Aktuell-Halten der Turniere.

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