Es gibt beim diesjährigen Masters nichts anderes als 6–2-Ergebnisse. Klar, es war schon sensationell, dass die ersten sieben Partien so endeten. Und Kollegin Målin könnte wahrscheinlich auch noch die (Un-)Wahrscheinlichkeit ausrechnen, dass alle acht Spiele der ersten Runde das gleiche Ergebnis haben.
Alle acht?
Robertson und Wakelin komplettieren 6–2 Sensation beim Masters
Wakelin ging als frischgebackener Scottish-Open-Champion selbstbewusst als Ronnie-Ersatz ins Rennen. Er hatte auch die erste Chance, aber am Ende des etwas nervösen Frames war Neil Robertson derjenige, der sich als Erster auf dem Zählbrett eintrug.
Neil Robertson pulled off a brilliant double against Chris Wakelin in their Masters clash at Alexandra Palace
https://www.tntsports.co.uk/snooker/masters/2025-2026/neil-robertson-pulls-off-brilliant-double-against-chris-wakelin-in-masters-clash-at-alexandra-palace_vid60046311/video.shtml— TNT Sports :bot: (@tntsports.zpravobot.news.ap.brid.gy) 14. Januar 2026 um 21:12
Doch Wakelin versuchte im zweiten Frame direkt zu kontern, nachdem Robertson sich selbst gesnookert hatte. Nach dem Frameball musste er für eine Rote auf dem Tisch rumturnen und verschoss prompt. Robertson spielte um die benötigten Foulpunkte und auf Blau gelang es ihm, einen erfolgreichen Snooker zu legen. Was ihm aber nicht viel nützte, weil er danach selber auf Blau foulte. Nach einer quälend langen Ewigkeit versenkte Wakelin dann den frameentscheidenden Ball.
Während Robertsons Break im dritten Frame sagte Rob Spencer plötzlich ein Foul an, zog die Ansage aber wieder zurück, nachdem er die Aufzeichnung gecheckt hat. Robertson konnte weiterspielen und holte den Frame in zwei Anläufen. Nach tollem Century von Wakelin – seinem ersten beim Masters – ging es ausgeglichen in die Pause.
Nach dem Intervall übernahm Robertson die Kontrolle über das Spiel und spielte seinerseits zwei Centuries in Folge. Wir alle haben geahnt, was dann folgte … und so war es dann auch.
Trump mit ausgesprochen gutem Auftritt
Die Nummer eins der Welt Judd Trump hatte nachmittags gegen Ding Junhui eindrucksvoll gezeigt, dass er einen dritten Masters-Titel holen möchte. Trump spielte seinen Gegner quasi an die Wand. Und hat dabei drei hübsche Centuries gemacht. Er darf in der nächsten Runde gegen Mark Allen ran. Das Spiel läuft morgen Abend um 20 Uhr.
Hawkins geht gegen Higgins unter
Als ich den gestrigen Artikel geschrieben habe, gab es ja noch eine kleine Hoffnung auf ein anderes Ergebnis. Doch nach dem zwischenzeitlichen 3–2 holte Higgins die nächsten beiden Frames, ohne das Hawkins einen Punkt machte. Und der letzte Frame war ein bisschen symptomatisch für das ganze Spiel. Higgins hatte fast schon gewonnen (61-0 bei sechs Roten noch auf dem Tisch), da kämpfte Hawkins nochmal tapfer. Aber nach einer Weile Rumgepussel und einem 37er Break war dann doch Schluss. Higgins spielt morgen um 14 Uhr gegen Zhao Xintong.
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