Beim Masters gibt es dieses Jahr nur ein Ergebnis: 6–2. Ist langweilig, so einseitige Spiele, sagen die einen. Die Partien waren alle gar nicht so einseitig, sagen die anderen.
Nachdem Wu Yize mit einem sehr mäßig spielendem Shaun Murphy den Boden des Alexandra Palace gefeudelt hatte, zog Xiao Guodong gegen einen ebenso mäßigen Mark Selby nach. Nichts war von Selbys hervorragender Form zu sehen und Xiao spielte ausgezeichnetes Snooker. Er trifft im Viertelfinale auf Wu Yize.
Auch bei den linkshändigen Marks setzte sich der sogenannte Außenseiter durch. Mark Williams war am Tisch ein bisschen zu lässig, nachdem er 2–1 in Führung gegangen war. Mark Allen übernahm anschließend die Kontrolle über das Match und brachte es mit fünf Gewinnframes in Folge nach Hause. Er darf im Viertelfinale gegen den Sieger der Partie Trump-Ding ran.
Weltmeisterliche Form schimmert durch
Zhao Xintong war der erste Favorit, der sich durchsetzen konnte. Gegen Gary Wilson ließ er zwar hohe Breaks vermissen, aber an der ein oder anderen Stelle schien seine Fähigkeit wieder durch. Er trifft in der Runde der letzten acht auf den Sieger von Higgins-Hawkins.
Richtig einseitig wirkte die Partie Kyren Wilson gegen Si Jiahui, auch wenn am Tisch einiges los war. Entgegen aller Hoffnungen auf noch einen der jungen chinesischen Spieler in der nächsten Runde, brachte Si nichts Vernünftiges an den Tisch. Wilson hingegen machte auf seinem Weg zum 6–2 zwei Century-Breaks. Außerdem hatte noch einen Maximumversuch, den er sich aber selber vergurkte.
Gibt es noch andere Ergebnisse?
Beim heutigen Abendmatch John Higgins gegen Barry Hawkins steht es 3–2. Noch ist also alles drin: ein erneutes 6–2, mal wieder ein Underdog-Sieg … Wie auch immer das ausgeht: Wir haben schon bessere Spiele gesehen.
Morgen Nachmittag erwarten uns Judd Trump gegen Ding Junhui und abends Neil Robertson gegen Chris Wakelin.
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