War was? Ach ja, Masters Finale und so …

Ein lächelnder Kyren Wilson hält im Konfettiregen die Masters-Trophäe.
Kyren Wilson war am Ende der lachende Sieger beim Masters. © Zheng Zhai

Kyren Wilson wurde Masters Champion, die Junioren- und Frauenwettbewerbe der WSF Championship laufen sowie mehrere Q-Tour-Event und die Championship League und außerdem steht das German Masters vor der Tür.

Natürlich dazwischen noch ein paar Maximumbreaks. Und da wir dabei schlicht den Überblick verloren haben und auch nicht wussten, wo wir anfangen sollten, haben wir gar nichts geschrieben. Außer den schönen Shoot-Out-Bericht von Kollegin Hjördis.

Masters Titel ist zweiter Schritt zur Triple Crown für Wilson

Aber heute hat mich dann doch das schlechte Gewissen geplagt, Kyren Wilsons ersten Masters-Titel einfach übersprungen zu haben und jetzt sitze ich doch hier und schreibe darüber. Denn seltsamerweise wird Kyren Wilson irgendwie nicht so geschätzt und gefeiert wie manche anderen. Deshalb kommt hier der offizielle Glückwunsch für seinen Sieg im Finale gegen John Higgins. Damit fehlt ihm zur Triple Crown nur noch die UK Championship.

 

A look at the seven players currently competing on the professional snooker circuit who are two-thirds of the way to completing a Career Triple Crown 👇

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— Totally Snookered – Snooker news and fan community (@totallysnookered.bsky.social) 22. Januar 2026 um 17:44

Das Masters war insgesamt irgendwie seltsam. Und das Finale war keine Ausnahme. Um es diplomatisch auszudrücken: Wir haben in unserem Leben schon bessere Spiele gesehen. Es wäre für Higgins sicher schön gewesen, nach mehreren Jahrzehnten (oder wie lange auch immer) mal wieder einen Triple Crown Titel zu gewinnen. Aber dann darf er halt nicht so spielen wie am letzten Sonntag. Alle Spielergebnisse im Überblick findet ihr wie immer auf unserer Turnierseite.

Maximumbreaks: Ein diskutierter Rekord

In der 6. Gruppe der Championship League bescherten uns gestern Xiao Guodong und Wu Yize die Maximumbreaks Nr. 19 und 20 der Saison. Damit ist der vorherige Rekord von 15 aus der letzten Saison schon jetzt pulverisiert. Und während ich an diesem Artikel schreibe, macht Zhao Xintong das 21. Maximum.

Manche Leute finden das gar nicht gut. Zum Beispiel Kollege David Caulfield, der sich schon ein bisschen langweilt und eine 147 nicht mehr besonders aufregend findet. Und Neil Robertson meint, wir müssten die Maximumbreaks in verschiedene Katgeorien unterteilen: in perfekte Breaks und in perfekte Breaks, die im Fernsehen zu sehen waren. Sind die Taschen zu groß oder die Spieler zu gut? Sind die Rasson-Tische schuld, die eben keine Star-Tische sind?

Sechs der Maximumbreaks in dieser Saison wurden in der Championship League gespielt, ohne Kameras auf Rasson-Tischen. Aber selbst, wenn wir dieses Viertel rausrechnen und nicht zählen, wie Neil Robertson vorschlägt, bleiben immer noch 15 übrig. So oder so werden wir uns wohl daran gewöhnen müssen, dass die Jahrhundertrekorde im Snooker nun quasi wöchentlich eingestellt werden. Vielleicht könnte der Goldene Ball hier Abhilfe schaffen und uns wieder die ultimative Begeisterung bringen? Damit wir uns wieder bei jedem perfekt perfekten Maximumbreak eine Knüller-Überschrift aus dem Finger saugen?

Nein, war nur Spaß …

Championship League – Einladungsversion

Seit Beginn des Jahres spielen sie nun schon wieder in Gruppen in der gemütlichen Liga, in der jedes Spiel irgendwie egal scheint, bis dann am Ende doch jemand einen Pokal in die Höhe reckt. Und vor allem ein schönes Preisgeld gewinnt. Momentan sind wir bei der 6. Gruppe, morgen beginnt die 7. und am 10./11. Februar gibt es die Gewinnergruppe.

Bisher haben sich dafür Mark Selby, Matthew Selt, Tom Ford, Elliot Slessor und Si Jiahui qualifiziert. Und gerade ergattert sich Wu Yize gegen Zhao Xintong den vorletzten Platz in der Winner’s Group.

Amateure in Action

Bei der World Snooker Federation Championship waren zuerst die Junior*innen und die Frauen am Start. Bei letzteren steht nur noch das Finale zwischen Ng On Yee und Bai Yulu aus. Es beginnt morgen um 14 Uhr und wird auf YouTube zu sehen sein.

Bei den Juniors stehen mit Prin Ratmukda–Mykhailo Larkov und Wang Xinbo–Daniel Boyes die Halbfinals fest. Sie beginnen morgen um 9 Uhr, das Finale folgt um 14 Uhr.

Der Hauptwettbewerb startet am Sonntag.

Was? Wer? Gegen wen?

Die aktuelle Championship League könnt ihr hier verfolgen. Die Wettbewerbe der WSF findet ihr hier: Frauen und Junior*innen.

Die Middle East Q Tour 3 geht morgen zu Ende, die Middle East Q Tour 4 fängt am Samstag an. Die Asia Pacific Q Tour 5: Queensland Open beginnt morgen.

AutorIn: Lula Witzescher

Lula Witzescher (genderqueer), im Netz auch bekannt als Dark Mavis *Lady*. Sucht für den Roman „Belinda to break“ einen Verlag. Streitet im Netz für alle Formen von equality. Hält die Butthole Surfers für die beste Band der Welt. https://bsky.app/profile/lulawitzescher.bsky.social

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