Pirat Andy neu an Bord: Sein Blick auf die English Open

Judd Trump mit der Trophäe der English Open
Judd Trump mit der Trophäe der English Open © World Snooker/Tai Chengzhe

Unser neuer Mitstreiter gibt uns einen kurzen Rückblick auf die English Open, die Judd Trump gestern im Finale gegen Neil Robertson gewann. Ein Gastartikel von Andy.

Unverhofft kommt oft

Ganz überraschend wurde ich gestern eingeladen, hier mitzumachen. Jetzt schreib ich also was über die English Open. Nun ja, alle Matches decke ich nicht ab, denn Notizen hab ich mir gar keine gemacht. Aber, nun gut. Gewöhnt euch dran, der Pirat entert jetzt auch die Schreibergilde.

Tja, womit fange ich an, ohne Notizen?

Alles in allem war ich froh, endlich wieder normales Snooker schauen zu können. Auch wenn hier die ersten Matches nur über eine Distanz von Best-of-7 gingen und ich kann mir vorstellen, dass es vielen so ging.

Sehr angenehm fand ich die Tatsache, dass sich hier in der ersten Runde zwei Youngster aus dem deutschsprachigen Raum durchgesetzt haben und es keine Unbekannten getroffen hat. Es haben sich zum Beispiel Simon Lichtenberg gegen Anthony Hamilton und Alex Ursenbacher gegen Graeme Dott durchgesetzt. Beide Spiele übrigens sehr sehenswert.

In der 2. Runde gewann Alex Ursenbacher gegen Nigel Bond gar mit 4-0. Simon Lichtenberg musste sich allerdings knapp gegen Allan Taylor geschlagen geben. Alex Ursenbacher verlor dann in der 3. Runde gegen Ben Woollaston.

Achtel- und Viertelfinale hatte ziemlich eindeutige Ergebnisse. Ganz anders als die Halbfinale.

Halbfinale mit Spannung pur

Neil Robertson, der in diesem Turnier von Match zu Match zulegte, schaffte es, gegen Mark Selby ständig in Führung zu liegen und sich am Ende doch nur knapp mit 6-5 durchzusetzen. Selby wollte einfach nicht kampflos aufgeben.

John Higgins hat gegen den Finalisten Judd Trump gekämpft wie ein Löwe und war bis zum 4–4 auf Augenhöhe. Allerdings gab es dann den einen oder anderen Fehler, der von Judd Trump stark bestraft wurde. Die letzten 2 Frames entschied Judd Trump für sich.

Tja, und dann kam das Finale und auch hier waren die beiden Kontrahenten auf Augenhöhe. Unentschieden zur Pause, 7–4 Führung durch Robertson, Aufholjagd durch Trump und schließlich ein Entscheidungsframe … Judd Trump hat sich dann zum Schluss doch noch durchgesetzt und ist Sieger der English Open.

Insgesamt muss man sagen, dass es ein sehr gelungenes und spannendes Turnier war, wo für jeden was dabei gewesen ist.

Ich für meinen Teil hatte auf jeden Fall meinen Spaß und die #147sf-Community hat das ihrige dazu getan, dass es so ist. Wir sehen uns dann zum Champion of Champions wieder. Ich werde dabei sein.

Euer freier Pirat
Andy

AutorIn: Andy

Andy, auf Twitter auch als freier Pirat bekannt, unterstützt das Team von SnookerPRO bei der Arbeit im Hintergrund und gibt manchmal seinen Senf auch öffentlich ab.

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