Higgins gewinnt in Indien seinen 29. Weltranglistentitel

Mit 5–1 gegen Titelverteidiger Anthony McGill holt sich John Higgins den Indian-Open-Titel, den 29. seiner Karriere. Damit rückt er auf Platz zwei der Liste mit den meisten Titelgewinnen vor, hinter Stephen Hendry, vor Steve Davis und Ronnie O’Sullivan.

Anthony McGill konnte im Finale leider nicht an die restliche Turnierleistung anknüpfen, John Higgins dagegen konnte sich sogar noch steigern.

Der Turniersieg war mit £50 000 dotiert, McGill erhält einen Scheck über £25 000.

Ryan Day profitiert von Higgins Sieg

Mit dem Sieg von Higgins hat sich Ryan Day einen Platz beim Champion of Champions gesichert, da Higgins als Titelverteidiger dort schon qualifiziert ist.

Anthony McGill ist durch das Erreichen des Finales in der Rangliste für die Masters-Qualifikation von 17 auf 13 vorgerückt. Es wäre für ihn das erste Masters seiner Karriere.

Auch Halbfinalist Xu Si geht als Gewinner aus dem Turnier hervor. Nachdem er in dieser Saison noch kein Spiel gewonnen hatte, kletterte er durch seinen Lauf in Indien in der provisorischen Weltrangliste um 27 Plätze auf Rang 85 und in der Saisonrangliste sogar um 83 Plätze auf Rang 33.


AutorIn: Lula Witzescher

Lula Witzescher, im Netz auch bekannt als Dark Mavis Lady. Ist im Nebenberuf Tänzerin und Performerin, Poi-Spielerin, sporadische Autorin (hat gerade ihren Roman „Belinda to break“ fertiggestellt, wofür sie jetzt einen Verlag sucht). Streitet im Netz für alle Formen von equality. Hält die Butthole Surfers für die beste Band der Welt. Persönlich trifft man sie häufig am Magic Mountain Berlin. Ist keine Ronnie-O'Sullivan-Hasserin, entgegen anderslautender Behauptungen. Schreibt für diesen Blog, um die deutschsprachige Snookergemeinde darüber zu informieren, was in anderen Medien unerwähnt bleibt. www.twitter.com/lulawitzescher

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