Archiv für den Autor: Michael

Über Michael

Interessiert sich für Sport abseits des Mainstreams (überwiegend Snooker und andere Billardvarianten sowie Darts), gelegentlich aber auch für Bekannteres (wie Fußball). Versucht sich manchmal selbst daran (mit mäßigem Erfolg). Bevorzugt daher stundenlange Live-Übertragungen und Durchstöbern von altem Videomaterial, Büchern und Magazinen.

Gdynia Open 2016: Letzter European-Tour-Erfolg für Selby

Mark Selby
Mark Selby, Masters 2014 © Monique Limbos

Mark Selby schrieb gestern Abend Geschichte. Gut, wer jetzt an ein Maximum Break oder ähnliches gedacht hat, muss leider enttäuscht werden. Und der Engländer selbst hätte wohl auch lieber nur ein ganz normales Turnier gewonnen. Nach den Gdynia Open gehört die bei Fans äußerst beliebte European Tour nämlich der Vergangenheit an (und mit ihr die Asian Tour gleich mit). Die Serie, die im Juni 2010 in einer Sheffielder Trainingsstätte ihre Premiere feierte, etablierte sich schnell in der Snookerwelt. Doch noch schnelllebiger ist das Geschäft im Profisport. Was sich langfristig nicht rentiert, wird zum Problemfall für denjenigen, der den Spaß zu bezahlen hat. Und so fällte man bei World Snooker die Entscheidung, die Tour einzustellen. Weiterlesen

German Masters 2016: Gould holt ersten Ranglistentitel

Martin Gould (UKC 2013)
Martin Gould, Foto © Monique Limbos

Nach zwei verlorenen Endspielen bei Weltranglistenturnieren ist Martin Gould endlich am Ziel angekommen. Der Londoner besiegte vor knapp 2.500 Zuschauern im gut gefüllten Tempodrom von Berlin Luca Brecel mit 9-5 Frames. Gould, der schon bei Events wie dem Shoot-out, der Championship League oder einem PTC-Turnier triumphieren konnte, ging mit seiner erfolgreichen Vorstellung beim größten Snookerereignis in Deutschland den nächsten Schritt in der Karriere. Der Belgier Brecel ließ hingegen die Gelegenheit aus, als erster kontinentaleuropäischer Spieler ein Ranking Event zu gewinnen. Weiterlesen

Championship League 2016: O’Sullivan OBE gelingt 800. Century Break

O'Sullivan zurück von den Exhibitions (hier: in Bukarest kurz vor dem Comeback) auf der Main Tour, Foto © Monique Limbos

Ronnie O’Sullivan meldet sich mit einem Paukenschlag auf der Tour zurück. Der fünfmalige Weltmeister, der in Kürze von der Queen mit dem OBE-Titel („Officer of the British Empire“) ausgezeichnet wird, setzte sich in der ersten Gruppe der Championship League durch und erzielte dabei auch das 800. Century Break seiner Karriere. Weiterlesen

Gibraltar Open 2015: Erfolgreicher Jahresabschluss für Fu

Nach längerer Durststrecke wieder ein Titel für Marco Fu, Foto © Monique Limbos

Mit seinem ersten Titel auf der European Tour beendete Marco Fu die Gibraltar Open, das letzte Turnier auf der Main Tour im Jahr 2015. Im Endspiel des neuen Events setzte sich der Mann aus Hong Kong in der Tercentenary Sports Hall mit 4-1 gegen Michael White durch. Auf dem Weg zum Turniersieg gelang Fu auch ein Maximum Break in der Runde der letzten 64 gegen Sam Baird. Der Erfolg bringt ihm neben 25.000 Euro Preisgeld (plus 3.500 Britischen Pfund als Bonus für die 147) auch einen sicheren Platz beim Players Championship Grand Final in Manchester. White, der nach seinem Erstrundenaus bei der UK Championship aus den Top 16 der Weltrangliste herausgefallen war und so das Masters verpassen wird, schaffte durch das gute Wochenende den direkten Wiedereinzug in die Eliteklasse des Snookers. Weiterlesen

UK Championship 2015: Robertson mit Maximum zum Titel

Ein weiterer Titel für Neil Robertson, Foto © Monique Limbos

Ein herausragendes Turnier fand am Ende seinen würdigen Sieger. Neil Robertson durfte sich am Sonntag nicht nur über seinen zweiten Gewinn bei der UK Championship freuen, sondern auch über das insgesamt dritte Maximum Break seiner Profilaufbahn. Im Finale von York setzte sich der Australier mit 10-5 gegen Liang Wenbo durch, der im Barbican Center sensationell ins Endspiel einzog und mit seiner emotionalen Art für viel Aufsehen sorgte. Robertson nahm neben den 150.000 Pfund für den Turniersieg auch noch die 40.000 Pfund Bonuspreisgeld aus dem Jackpot für 147er-Breaks sowie 4.000 Pfund für das höchste Break mit nach Hause. In der Weltrangliste bleibt er unterdessen die Nummer drei (hinter Mark Selby und Stuart Bingham). Weiterlesen

UK Championship 2015: Robertson stürmt ins Viertelfinale

Eine Klasse für sich: Neil Robertson, Foto © Monique Limbos

Um Neil Robertson zurzeit zu stoppen, muss man schon am obersten Limit spielen. Der Australier, der letzten Monat das Champion of Champions für sich entscheiden konnte, lieferte im Achtelfinale bei der UK Championship gegen Stephen Maguire eine brillante Vorstellung ab und setzt sich klar mit 6-1 durch. Viel vorzuwerfen hatte sich Maguire dabei nicht. Robertson spielte in diesem Match in seiner eigenen Liga. Im Viertelfinale von York trifft er am Freitag entweder auf John Higgins oder Jamie Burnett. Weiterlesen

UK Championship 2015: Un-Nooh verpasst Maximum denkbar knapp!

Unfassbarer Fehler von Thepchaiya Un-Nooh, Foto © Monique Limbos

Während das Achtelfinale der UK Championship schon über die Bühne geht, haben wir einmal die wichtigsten Ereignisse der zweiten und dritten Runde zusammengefasst:

– Thepchaiya Un-Nooh, der Pechvogel des Turniers, vergab gegen Neil Robertson in Runde drei bei 140 Punkten eine relative leichte Schwarze für das Maximum Break, nachdem er sich zuvor mit einigen unfassbaren Bällen durch das bemerkenswerte Break gekämpft hat. Besonders bitter: Die 147 würde bei dieser UK Championship mit 44.000 Britischen Pfund belohnt werden. Weiterlesen