World Snooker untersucht Matches zweier thailändischer Profis

Die Qualifikation für das Shanghai Masters ist seit heute im Gange und die Veranstaltung hat bereits einen bitteren Beigeschmack: ungewöhnlich hohe Wetten führten dazu, dass Buchmacher zwei Partien vor Matchbeginn sperrten. Im Verdacht eines möglichen Wettskandals stehen Thanawat Thirapongpaiboon und Passakorn Suwannawat, beide aus Thailand stahmmend.

In der ersten Runde der Qualifikation traf Thanawat Thirapongpaiboon auf Ross Muir und Passakorn Suwannawat auf Mohamed Khairy. Keine hochklassigen Begegnungen, doch waren beide Thailänder jeweils die Favoriten. Muir bestreitet seine erste Saison als Profi und Khairy ist zwar bereits länger dabei, konnte jedoch noch keinen Sieg als Snooker-Profi verbuchen.

Vor Matchbeginn zeichnete sich ein für Wettbetrug typisches Bild ab. Viele und hohe Wetten wurden auf die klaren Außenseiter gesetzt. Dabei war die Anzahl und Menge so hoch, dass mehrere Buchmacher keine Wetten mehr auf die Partien annahmen.

Tirapongpaiboon verlor sein Match, das als Livestream übertragen wurde, gegen Muir mit 0-5 und spielte dabei ein höchstes Break von 22 Punkten.

Knapper war es bei der anderen Partie. Khairy konnte mit 5-4 das Match für sich entscheiden, lobende Worte von Zuschauern für die Leistung von Suwannawat fehlten jedoch.

Der Snooker-Weltverband WPBSA gab bereits auf seiner Homepage bekannt, dass ein ungewöhnliches Wettverhalten in den Partien festgestellt wurde. Zusammen mit der Wettkommision werde man sich die Fakten zu den Matches ansehen.

Quellen: Snookerbacker.com, WorldSnooker.com


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