Es gibt keine snookerfreien Wochen: Women’s Masters

Turnierbanner Women's Masters mit Wongharuthai, Reanne und Laura Evans
Nutcharut Wongharuthai, Reanne und Laura Evans. Wo ist Ng On Yee? © World Women's Snooker

Nach dem grandiosen Finale der Northern Ireland Open ist im Netz der Snookerkater ausgebrochen und alle überbrücken die Woche mit Vorschau und Vorfreude auf die bevorstehenden UK Championship. Aber habt ihr da nicht das Women’s Masters vergessen?

Women’s Masters 2019 mit Top-Besetzung

Wie auf der Main Tour gilt das Masters als eins der wichtigsten Turniere auf der World Women’s Tour. 32 Spielerinnen haben für das Hauptturnier gemeldet. Daneben gibt es noch das Seniors- und das U-21-Turnier. Die Top-8 der Weltrangliste sind vollzählig dabei: Titelverteidigerin Reanne Evans, Ng On Yee, Nutcharut Wongharuthai, Rebecca Kenna, Laura Evans, Maria Catalano, Suzie Opacic und Emma Parker.

Und auch Diana Schuler (Nr. 11) und die 17jährige Ploychompoo Laokiatphong (Nr. 26) haben gemeldet und könnten hier zusätzlich die Chance nutzen, ihre Position in der Rangliste zu verbessern.

Das Women’s Masters beginnt am Samstag um 11 Uhr und endet mit dem Finale am Sonntag Abend. Sobald der Spielplan veröffentlicht ist, könnt ihr ihn hier finden. Das Turnier wird wie immer zuerst in Gruppen gespielt. Dort werden pro Match drei Frames gespielt, in der KO-Phase gibt es dann Best-of-5 und Best-of-7-Spiele. Hoffen wir, dass der Zeitplan das auch wirklich zulässt. In der Vergangenheit wurden Finalspiele manchmal verkürzt.

Die ganzen Turnierinformationen findet ihr hier. Dort gibt es auch Livescores (wenn welche angeboten werden). Aber auch auf unserer Seite bleiben wir immer aktuell.

Preisgeld von £5,000

Die Siegerin erhält £1,500 Siegprämie, die Finalgegnerin £800. Für den Sieg gibt es außerdem 7.500 Weltranglistenpunkte, für die Zweitplatzierte 5.250.

Für die treuen Fans gibt es eine gute Nachricht zu vermelden: Es ist ein Livestream geplant! Wir werden also zumindest am Sonntag Bilder aus der Endrunde zu sehen bekommen.

Der UK Championship Spielplan ist da

Während wir also noch mit dem drittwichtigsten Turnier der World Women’s Snooker Tour beschäftigt sind, gucken alle schon voraus auf die Wochen vom 25. November bis 8. Dezember, in denen der nächste UK-Champion ermittelt wird. Ist Judd Trump nun endlich müde gespielt? Wann kommt denn nun sein Nach-Weltmeistertitel-Saison-Einbruch? Wer trifft in Runde eins aufeinander? Wer hat Chancen weiterzukommen? Gewinnt Jimmy White gegen Mark Allen?

Diese und viele andere Fragen beantworten wir, wenn es Zeit dafür ist. Solange guckt ihr euch den Spielplan an, bis euch die Augen flimmern. Oder ihr guckt das Women’s Masters.

Women's Masters

Das Personal wird sich hoffentlich beim Women’s Masters nicht so suboptimal positionieren wie hier bei der WM 2017.

AutorIn: Lula Witzescher

Lula Witzescher (genderqueer), im Netz auch bekannt als Dark Mavis *Lady*. Tanzt und performt im Nebenberuf, spielt Poi, schreibt sporadisch Geschichten (hat im letzten Jahr den Roman „Belinda to break“ fertiggestellt, sucht dafür jetzt einen Verlag). Streitet im Netz für alle Formen von equality. Hält die Butthole Surfers für die beste Band der Welt. Persönlich häufig am Magic Mountain Berlin anzutreffen. Hasst Ronnie O'Sullivan nicht, entgegen anderslautender Behauptungen. Schreibt für diesen Blog, um die deutschsprachige Snookergemeinde darüber zu informieren, was in anderen Medien unerwähnt bleibt. www.twitter.com/lulawitzescher

SnookerPRO folgen

2 Gedanken zu „Es gibt keine snookerfreien Wochen: Women’s Masters

  1. Ellen

    Diese Diskriminierung von Frauen im Sport im 21. Jahrhundert ist wirklich unerträglich: konsequent keine Übertragung bei Eurosport (Hallo, Herr Kalb, ich hätte heute Zeit zum Fernsehen …!) und Prämien, für die die Herren der Main Tour sich nicht mal die Schuhe anziehen würden.

  2. Lula Witzescher Artikelautor

    Haallo Ellen,
    ja, es ist wirklich schade, dass die Frauen im Snooker nicht sichtbar sind. Es wäre wirklich schön, wenn die Top3 der Rangliste Tourkarten bekommen würden, dann würden wir automatisch Frauen im TV sehen, zumindest ab und zu. So wie Reanne Evans letzt beim Champion of Champions. Dafür ist aber World Snooker zuständig, nicht die TV-Sender. Wir fanden es schon toll, dass beim letzten Ladies Event vom Paul Hunter Classic das Finale im Straem von Neal Foulds kommentiert wurde. Das war ein großer Fortschritt und damit wurde gezeigt, dass so ein Event ernst zu nehmen ist.


Einwilligungserklärung Kontaktformular

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden von der Blogbetreiberin nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung und Beantwortung meiner Anfrage benutzt und. Mit dem Abschicken des Kontaktformulars erkläre ich mich mit der Verarbeitung einverstanden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.