Snooker im Februar 2012: German Masters, Wales und China

In unserer Monatsvorschau geben wir einen schnellen Überblick, was uns Snooker-mäßig im nächsten Monat erwartet. Ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass die Turniere quer über die Welt verteilt sind: Deutschland, Wales und China tragen die größten Turniere des Monats aus.

Der Februar beginnt direkt mit dem German Masters in Berlin. Das große Ranglistenturnier feiert seine zweite Auflage. Nach dem letztjährigen Turnier im Tempodrom und der hoch gelobten Atmosphäre sind die Erwartungen natürlich hoch.
Gespielt wird vom ersten bis fünften Februar. Übertragen wird das Spektakel von Eurosport. Die wichtigsten Infos samt Turnierplan und demnächst auch die Sendezeiten findet ihr hier auf SnookerPRO.

Kein Tag Pause bleibt für die Spieler des dritten Championship League Spieltages. Ermittelt wird der fünfte und sechste Teilnehmer der Siegergruppe. Bislang qualifizieren konnten sich Judd Trump, Mark Davis und die Masters-Finalisten Neil Robertson und Shaun Murphy. Vom 6. bis 9. Februar wird um zwei weitere Plätze gespielt. Beobachten kann man die Spieler dabei lediglich über das Internet.

Während die Spieler sich noch im Crondon Park messen, beginnt auch schon die Qualifikation für die Welsh Open. Vom 8. bis 11. Februar findet die Qualifikation für das größte und wichtigste Turnier in Wales statt.
Das Hauptturnier selbst findet danach statt. Ab dem 13. Februar wird um besonders wichtige Ranglistenpunkte gespielt, denn direkt danach findet das Ranking Cut Off statt. Das heißt, dass die aktuelle Rangliste umgestellt wird und die ersten 16 Teilnehmer für die Weltmeisterschaft festgelegt werden.
Im hinteren Top 16-Bereich ist noch alles offen. Besondere Aufmerksamkeit wird wohl der dreifache Weltmeister Ronnie O’Sullivan erhalten, der zu diesem Zeitpunkt aus der Top 16 fallen könnte. Der Abstand zu Platz 17 und 18 beträgt nur wenige hunderte an Punkten.
Sollte O’Sullivan auf Platz 17 oder noch weiter nach unten rutschen, so müssen Fans inzwischen nicht mehr um ein mögliches Karriereende fürchten. Beim Masters in London bestätigte der Engländer, dass er weiterspielen werde, nur sei ihm das ständige Reisen um den Globus zu viel. Sollte die Konsequenz sein, dass er sich für Turniere erst qualifizieren müsse, so werde er dies auch tun.

Von Wales zieht es die Profis danach wieder zurück nach England. Zumindest die, die noch um einen Spielplatz für die China Open spielen müssen. Ab dem 21. Februar werden noch 16 Tickets für das Turnier in China vergeben.

Den Abschluss des Monats bildet die World Open, die dieses Jahr zum ersten Mal in China stattfindet. Nachdem das Turnier erst letztes Jahr aus dem Grand Prix hervorging, zieht es 2012 nach China und wird auch die nächsten Jahre dort bleiben. Eurosport wird uns vom 27. Februar bis 3. März mit Bildmaterial versorgen.


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