Paul Hunter Women’s Classic: Alle Frauen im Bild

Catalano Mandy Fisher Evans
Rechts die Gewinnerin des Turniers, Reanne Evans, links Viertelfinalistin Maria Catalano und in der Mitte Mandy Fisher, WLBS-Präsidentin. © Monique Limbos

Selten genug, dass wir mal eine Snookerspielerin zu Gesicht bekommen. Deshalb nutzen wir jetzt hier die Gelegenheit, alle Teilnehmerinnen des PHWC 2017 im Bild zu präsentieren. Herzlichen Dank an Monique Limbos, die so viele schöne Fotos gemacht hat, dass die Auswahl schwer fiel. Sortiert haben wir nach rückwärts nach Vornamen.


AutorIn: Lula Witzescher

Lula Witzescher, im Netz auch bekannt als Dark Mavis Lady. Ist im Nebenberuf Tänzerin und Performerin, Poi-Spielerin, sporadische Autorin (hat gerade ihren Roman „Belinda to break“ fertiggestellt, wofür sie jetzt einen Verlag sucht). Streitet im Netz für alle Formen von equality. Hält die Butthole Surfers für die beste Band der Welt. Persönlich trifft man sie häufig am Magic Mountain Berlin. Ist keine Ronnie-O'Sullivan-Hasserin, entgegen anderslautender Behauptungen. Schreibt für diesen Blog, um die deutschsprachige Snookergemeinde darüber zu informieren, was in anderen Medien unerwähnt bleibt. www.twitter.com/lulawitzescher

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2 Gedanken zu „Paul Hunter Women’s Classic: Alle Frauen im Bild

  1. Thomas Blang

    Ich finde diese Bildaktion wirklich klasse. Es gibt dem Damensnooker ein Gesicht.
    Tatsache ist, es steckt halt alles noch in Kinderschuhen. Wichtig ist meiner Ansicht nach auch zu zeigen, dass es sich lohnt, hier teilzunehmen.
    Qualität kommt durch Masse. Leider haben bei diesem Turnier nur wenige deutsche Teilnehmer teilgenommen. Ich vermute, weil einfach in der Damenwelt noch das Gefühl ist, man wäre nicht gut genug. Und bei dem aktuellen Niveau ist das aber kein Problem. Tanja Ender z.B. …High-Brake 30, hat ihre erste Trainingsstunde vor einem Jahr erhalten und landet trotzdem in den Top-64, durfte letztes Jahr sogar 200Pfund Preisgeld einkassieren. Trotzdem nehmen selbst Damen, die in Fürth (!!!) im SSC Fürth auf Turnieren spielen, nicht mit teil. Obwohl sie direkt vor der Haustür wohnen. Viele haben auch die Hemmschwelle, dass sie bei der DBU gelistet sein müssen. Dies ist jedoch kein Problem. Kurzes Schreiben an Diana Schuler und es werden Lösungen gefunden.

    Warum sich so wenig Mädels trauen, hier teil zu nehmen, lässt sich nur mit Hemmungen erklären. Meiner Ansicht wäre es wichtig, alle Spielerinnen hier zum Teil direkt anzusprechen um Ihnen klar zu machen, dass sich keiner blamiert. Und es ist für die Mädels ein tolles Gefühl, hier dazu zu gehören. PHWC ist ein tolles Event mit tollen Menschen. Klar, am Tisch geht es zur Sache, aber ich habe selten so eine tolle Stimmung unter Mädels erlebt wie hier.

    Also Mädels, traut euch 2018. Es ist eine tolle Chance und man gehört einfach dazu. Und nur so kann die ganze Basis breiter werden. Und wenn bei Euch Mädels sind, die Snooker spielen, sprecht sie an, und sagt ihnen, dass sie hier was bewegen können.

  2. Lula Witzescher Artikelautor

    Danke für den Kommentar. Du hast vollkomen recht mit dem, was du schreibst.* Warum die Fürther Frauen nich angetreten sind, kann ich nicht beurteilen. Aber in der Tat ist das schade. Doch ich habe auch mit Frauen wie zum Beispiel Steffi Henze gesprochen, die zwar auch keine Top-Spielerin ist und auch in der letzten Zeit nicht gut trainieren konnte, die sich aber trotzdem nicht hat abhalten lassen. Das ist gut so! WPBSA möchte zukünfig ja auch noch mehr Möglichkeiten für Frauen schaffen, ohne große Hürden mal an einen Tisch zu treten. Ich hoffe, dass es bald bei allen Main-Tour-Events die Möglichkeit für Frauen gibt, ein Queue in die Hand zu nehmen – so wie beim Ladies Day bei der WM.

    *Ich würde allerdings das Wort „Mädels“ durch „Frauen“ ersetzen. Denn trotz der vielen jungen Frauen, die dieses Mal dabei waren, sind es doch hauptsächlich Erwachsene, die hier angetreten sind.

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