John Higgins: Die UK Championship hat ihre Identität verloren

Das Format der UK Championship wurde von Best-of-17 auf ein Best-of-11 bis einschließlich Viertelfinale geändert, sehr zum Ärgernis vieler Spieler. Der Grund sei eine Anpassung für die Fernsehsender, speziell BBC, um möglichst alle Matches ab der ersten Runde übertragen zu können.

„Sie haben es ruiniert.“, so die Meinung von Maguire. Nicht ganz so drastisch, aber mit ähnlichen Stimmen schließen sich dem Urteil weitere Spieler wie Mark Williams und Dominic Dale an.

„Ich weiß nicht wieso das gemacht wurde. Keinem der Spieler wurde etwas offiziell von Barry Hearn gesagt.“, so Titelverteidiger John Higgins. „Anscheinend wegen der TV-Übertragung, aber ich denke man hätte einige Spieler um ihre Meinung fragen sollen. Um Best-of-17 zu spielen, würde ich auch meine sichere Teilnahme in der ersten Runde aufgeben und eine Qualifikationsrunde irgendwo anders spielen, damit wir auf 16 Spieler kommen.“

„Viele Spieler sind verwirrt. Ich denke man hat damit das Prestige des Turniers ruiniert.“

Der große Stellenwert des Turniers war, dass es eben vergleichsweise viele Ranglistenpunkte zu ergattern gab. Dies führte man auf die langen Spielzeiten pro Match zurück.

„Und ich dachte auch, dass es eine der Veranstaltungen war, die man garnicht anfasst, wie auch die Weltmeisterschaft.“

Higgins gab ein abschließendes Fazit, dem sich sicherlich viele Spieler und Fans des Snooker-Sports anschließen: „Die großen BBC-Events – die Weltmeisterschaft, das Masters und die UK Championship – hatten alle ihre eigene Identität, und die UKs haben ihre verloren.“

Quelle: asia.eurosport.com


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