Barry Hawkins: Ich bekam den Tritt in den Hintern, den ich benötigte

Ich hatte ein paar hektische Wochen und hatte das eine oder andere zu tun, insgesamt war es aber eine schlechte Zeit für mich. Ich muss zugeben, dass ich meine Konzentration weg von Snooker nahm und ein paar schwache Ergebnisse haben mir den Tritt in den Hintern verpasst, den ich vielleicht benötigt habe, um wieder zum Hoch meines Spiels zu finden.

Dieser Blog stammt ursprünglich von Living Snooker und wurde uns freundlicherweise zur Übersetzung bereitgestellt!

Australien war eine große Enttäuschung. Als Titelverteidiger hatte ich eigentlich ein gutes Gefühl und habe auch mein Erstrundenmatch gewonnen.

Dann habe ich gegen Tom Ford im nächsten Match verloren. Es war ein ordentliches Spiel und im letzten Frame hatten wir beide genügend Chancen, um zu gewinnen, aber ich war dennoch enttäuscht verloren zu haben.

Bei den PTC Events habe ich auch nicht allzu gut abgeschnitten. Aber, wenn ich ehrlich mit mir bin, weiß ich, dass ich das Fuß vom Gas genommen und das Training nicht wirklich genossen habe.

Ich und meine Frau haben uns kürzlich ein neues Haus gekauft und ich musste einige Sachen zwecks des Umzugs klären. Es ist in der Nähe von unserem derzeitigen Zuhause, aber es ist ein entzückendes Haus und Häuser kommen in dieser Gegend nicht oft auf den Markt, weswegen wir uns entschieden haben, die Chance hier zu nutzen.

Jetzt haben wir es und ich muss anfangen wieder einige Spiele zu gewinnen, um die Rechnungen zu bezahlen. Ich muss definitiv die Socken hochziehen!

Wieder los ging es am Samstagmorgen, als ich für zwei-einhalb Wochen loszog. Ich spiele diese Woche bei der Six Red World Championship in Thailand, dann geht es zu einem Einladungsturnier in Hong Kong, wo ich beim General Cup bereits letztes Jahr teilnahm und danach geht es nach Shanghai zum Masters.

Es ist eine hektische Zeit, aber ich hatte den einen oder anderen Wachrüttler, weswegen ich mich schon freue wieder mein Bestes geben zu können.

Es ist frustrierend, wenn Dinge nicht so laufen wie man möchte. Ich möchte jedes Match gewinnen, auch wenn – wie ich es im Sommer getan habe – ein wenig das Training vernachlässige.

Es sind nur diese dummen Fehler, die man normalerweise nicht machen würde, was für Frust sorgt.

Das letzte Jahr war ziemlich lang, ich musste für eine Weile einfach Abstand nehmen und mich auf meine Familie konzentrieren und Sachen für das neue Haus regeln.

Jetzt hoffe ich auf ein paar gute Wochen. Sobald ich wieder da bin, werde ich euch wissen lassen, wie es so läuft.

Dieser Blog von Barry Hawkins erschien ursprünglich auf LivingSnooker.com.


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